Parlamentarischer Abend der MIT in Berlin
Der CDU-Auslandsverband Schweiz war zu Gast beim Parlamentarischen Abend der MIT in Berlin. Im Allianz Forum am Brandenburger Tor wurde der Deutsche Mittelstandspreis verliehen – mit bewegenden Momenten, starken politischen Botschaften und Auszeichnungen für herausragendes gesellschaftliches, politisches und unternehmerisches Engagement.

Der CDU-Auslandsverband Schweiz war Gast beim Parlamentarischen Abend der MIT – Mittelstands- und Wirtschaftsunion in Berlin. Am 25. November wurde im Allianz Forum am Brandenburger Tor zum elften Mal der Deutsche Mittelstandspreis der MIT verliehen.
Über 500 Gäste nahmen an der von Gitta Connemann moderierten Gala teil. Der diesjährige Sonderpreis ging an Königin Silvia von Schweden, die für ihren jahrzehntelangen Einsatz für freiheitliche Werte und ihr herausragendes soziales Engagement ausgezeichnet wurde. Mit ihren bewegenden Worten berührte sie das Publikum nachhaltig.
In ihrer Dankesrede betonte Königin Silvia, sie nehme den Preis „stellvertretend für all jene Menschen entgegen, die jeden Tag dafür arbeiten, dass Kinder geschützt werden, Familien Unterstützung finden und Menschen in schwierigen Lebenssituationen nicht allein gelassen werden“. Die Laudatio hielt Friedrich Merz, der ihr langjähriges Engagement – insbesondere im Kampf gegen den Missbrauch von Kindern – sowie ihre Herzenswärme und gleichzeitige Bodenständigkeit würdigte.
Auch die Auszeichnung in der Kategorie Politik sorgte für besondere emotionale Momente. Sie ging an das ukrainische Volk, das sich seit fast vier Jahren der russischen Invasion widersetzt und damit auch die Freiheit Europas verteidigt. Entgegengenommen wurde der Preis vom ukrainischen Botschafter Oleksii Makeiev. In seiner Laudatio unterstrich Johann Wadephul:
„Alle Entscheidungen, die die Ukraine betreffen, dürfen nur mit der Ukraine und mit Europa getroffen werden.“
Der Preis in der Kategorie Gesellschaft wurde der „Initiative für einen handlungsfähigen Staat“ verliehen. Unter der Leitung von Julia Jäkel, Thomas de Maizière, Andreas Voßkuhle und Peer Steinbrück setzt sich die Initiative engagiert für eine umfassende Staatsreform ein. Die Laudatio hielt der Bundesminister für Digitales und Staatsmodernisierung Karsten Wildberger.
Der Unternehmenspreis richtete den Blick klar in die Zukunft: Jury-Präsidentin Jana Schimke zeichnete Proxima Fusion als eines der innovativsten und forschungsintensivsten Start-ups Deutschlands aus. Das Unternehmen forscht im Bereich der Kernfusion und steht beispielhaft für den technologischen Anspruch und die Innovationskraft des deutschen Mittelstands.